Vor 25 Jahren eingeweiht: die Westumfahrung des Wohngebiets Kreuzäcker

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Am 29. Oktober 1999 wurde die Westumfahrung des neuen Wohngebiets „Kreuzäcker“ eingeweiht. Damit war der letzte Abschnitt des Jahrhundertbauwerks „Südumgehung Bietigheim-Bissingen“ fertig gestellt. Die Autofahrer aus Richtung Sachsenheim konnten jetzt die Ortsdurchfahrt Bietigheim auf der B 27 meiden und direkt am Westrand des Wohngebietes Kreuzäcker entlang durch den bereits im Mai 1999 eingeweihten Grotztunnel zur Autobahnzufahrt Stuttgart/Heilbronn gelangen.

Damit wurden die Schwarzwaldstraße im Ellental, das Wohngebiet Kreuzäcker und die Schul- und Sportanlagen im Ellental vom Durchgangsverkehr freigehalten. Die Schwarzwaldstraße wurde in den Folgejahren umgebaut und in eine Tempo-30-Zone umgewandelt. Obwohl die neue Strecke 1,5 km länger als die Ortsdurchfahrt durch den Stadtteil Bietigheim ist, verkürzte sich die Fahrzeit durch den besseren Verkehrsfluss. Nicht nur die B27, sondern auch die Ortsdurchfahrten von Bissingen über die Ludwigsburger Straße, sowie Untermberg und Tamm wurden damit entlastet.

Die Westumfahrung war der vierte Bauabschnitt der gesamten „Südumgehung Bietigheim-Bissingen/Nordumfahrung Tamm“. Der erste Abschnitt, die Umfahrung des Fisslerhofs nördlich von Tamm, konnte schon im Mai 1998 für den Verkehr freigegeben werden. Der zweite Abschnitt umfasste den Umbau der Böhringer-Kreuzung nördlich von Tamm und im dritten Bauabschnitt folgten die großen Projekte, der Grotztunnel und die neue Brücke über die Enz.

Dieses Luftbild stammt von der Firma Riemann Aero-Photo und wurde am 24. Mai 1999 aufgenommen. Es zeigt die Bauarbeiten an der Umgehungsstraße: unten die Einmündung der Schwarzwaldstraße, in der Mitte ist gerade die Grünbrücke über die neue Straße im Bau. Am Bildrand rechts sind die Neubauten in den „Kreuzäckern“ zu sehen, darunter ist gerade noch der Minigolfplatz im Bild. Links unten ist der Steinbruch Fink, damals noch in Betrieb, erfasst.