Sandschule

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Vor 65 Jahren, am 18. April 1959 wurde in Bietigheim die „Sand-Schule“ eingeweiht. Sie war die erste Bietigheimer Stadtteilschule und sollte die Schulraumnot in der, nach dem Krieg, stark gewachsenen Stadt verringern. Mit der „Sand-Schule“ verfügte Bietigheim neben der Hillerschule und der „Schule im Buch“ über eine dritte „Volksschule“ (später Grund- und Hauptschulen genannt). In 15 Monaten wurden die Schulgebäude nach Plänen des Architekten Salver aus Stuttgart errichtet. In den 14 Klassenräumen fanden 600 Schüler Platz. Die Klassenzimmer der Unterstufe waren ca. 70m² groß und sollten im Durchschnitt 48 Schüler aufnehmen! Die „Sand-Schule“ bestand aus jeweils einem Gebäude für die Unterstufe (Klasse 1-4) und die Oberstufe (Klasse 5-8), die durch einen einstöckigen Zwischenbau verbunden waren, in dem der Musiksaal und das Rektorat untergebracht waren. Der Musiksaal mit 250 Sitzplätzen war gleichzeitig als Versammlungshalle für die Bewohnerinnen und Bewohner der Sandsiedlung gedacht.

 

Die Schule wurde seither mehrfach erweitert und umgebaut. Heute ist die „Schule im Sand“ eine Gemeinschaftsschule mit den Klassenstufen 1-10. In 24 Klassen lernen insgesamt rund 500 Schüler.

 

Fotos von 1960/61

1 Eingangssituation von der Friedrich-Ebert-Straße aus

2 Blick auf das Gebäude der Oberstufe, rechts der Zwischenbau mit dem Musiksaal

3 Das Gebäude der Unterstufe vom Fußweg an der Bolzstraße gesehen