Neujahrsempfang und erste Gemeinderatssitzung der neuen Stadt Bietigheim-Bissingen

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Seit dem 1. Januar 1975 bildeten Bietigheim und Bissingen die neue Stadt Bietigheim-Bissingen. Sie war mit über 35.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Landkreis Ludwigsburg. Zum festlichen Neujahrsempfang im Kronenzentrum kamen am 1. Januar 1975 rund 1000 Bürger aus allen Stadtteilen. Bereits am 2. Januar 1975 wurde die erste Gemeinderatssitzung des „Übergangsgemeinderats“ der neuen Stadt abgehalten. Die 53 Gemeinderäte (34 aus Bietigheim, 19 aus Bissingen) hatten wichtige Beschlüsse für die neue Stadt zu treffen, u.a. eine Hauptsatzung und eine Geschäftsordnung für den Gemeinderat. Oberbürgermeister Karl Mai wurde zum Amtsverweser bis zur Neuwahl eines Oberbürgermeisters am 9. März 1975 bestimmt, der ehemalige Bissinger Bürgermeister Hermann Silcher wurde zum ersten Beigeordneten ernannt. Die Neuwahl des Gemeinderats fand dann am 20. April 1975 statt, die Anzahl der Gemeinderäte wurde auf 32 (wie heute) reduziert.

1 Neujahrsempfang im Kronenzentrum am 1. Januar 1975; von links nach rechts: Hermann Silcher, Manfred List, Ehepaar Mai, die Landtagsabgeordneten Lothar Späth (CDU) und Claus Weyrosta (SPD).

2 Zahlreiche Zuhörer bei der Rede von Karl Mai beim Neujahrsempfang im Kronenzentrum.

3 Erste Sitzung des „Übergangsgemeinderats“ der neuen Stadt am 2. Januar 1975; hinten am Tisch von rechts: Hermann Silcher, Manfred List, Karl Mai, Karl Kienzle (Bissingen) als dienstältester Stadtrat und Vorsitzender des Übergangsgemeinderats

Fotos: Alfred Drossel