Möbelfabrik Bock und Link

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Das Luftbild des Luftbildverlags Bertram zeigt das Gebiet zwischen Bergstraße und Lugstraße mit der „Möbelfabrik Bock&Link“ um 1960.

Gegründet wurde die Möbelfabrik von dem Bietigheimer Schreinermeister Ernst Beck um 1900.

Nach einem Konkurs ging die Möbelfabrik 1927 in den Besitz von Otto Bock und Adolf Link aus Marbach über und firmierte ab da als „Möbelfabrik Bock&Link GmbH“. Damals hatte die Fima bis zu 300 Beschäftigte. Hergestellt wurden hochwertige Qualitätsmöbel. 1981 belieferte die Firma sogar den damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens.

Zuletzt hatte Bock&Link noch rund 75 Beschäftigte. Anfang der 1980er Jahre kam das endgültige Aus der Möbelfabrik. Die Stadt Bietigheim-Bissingen erwarb 1985 das Firmengelände. Die Firmengebäude wurden 1986 abgebrochen und mit den Wohnhäusern der neuangelegten Conrad-Rotenburger-Straße bebaut. An die „Möbelfabrik Bock&Link“ erinnert heute nur noch das 1908 erbaute ehemalige Wohnhaus des Firmengründers Ernst Beck in der Bergstraße 17.

1 Luftbild um 1960, Luftbildverlag Bertram.

2 Wohnhaus von Ernst Beck Bergstraße 17, Stadtarchiv

3 Der Eingangsbereich von Bergstraße 17, Stadtarchiv.

4 Entwurfszeichnung des Bildhauers Emil Friedrich für die Firma Bock&Link um 1930, Stadtarchiv.