1961 besiegelten Bietigheim und der durch seine heißen Quellen bekannt gewordene japanische Ort Kusatsu eine Städtepartnerschaft, die ein Jahr später in Kraft trat. Seitdem erhielt die Stadt immer wieder aus Japan Steinobjekte wie Gedenksteine, Laternen u.a. als Geschenke. Sie wurden an der Metteranlage aufgestellt und die Umgebung bepflanzt. Das waren die Ursprünge des frühen Japangartens, wie sie auf dem ersten Foto (Autor: Alfred Drossel) aus dem Jahr 1976 zu sehen sind.
Später wurde die Metteranlage umgestaltet und 1987 unmittelbar daneben durch den japanischen Künstler Jun Suzuike und den Gartenmeister Mitsuru Tabata aus Kakegawa der Japangarten in seiner heutigen Gestalt angelegt. Die steinernen Objekte fanden hier eine neue Heimat. Durch das Gelände der alten Anlage verläuft jetzt der Gehweg an der Metter und ein kleineres Stück des alten Areals gehört jetzt zum neuen Garten (Foto 2: Stadtarchiv/Florian).

