Elsa Oehmichen

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Dieser Beitrag ist Elsa Oehmichen gewidmet. Sie ist 1900 in Görlitz an der Neiße geboren. Nach Absolvierung ihrer ersten Ausbildung zur Landwirtschaftslehrerin, einer weiteren Ausbildung an der „Schule für Gymnastik und Landbau“ und Studien am Goetheanum in Dornach, gründete sie 1937 in der hiesigen Löchgauer Straße eine Gymnastik- und Tanzschule.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges gründete sie zusammen mit anderen Kulturschaffenden, wie Richard Hohly, einen „Städtischen Kulturverband“, unterstützt von Oberbürgermeister Karl Mai und Dr. Karl August Maerz, dem Direktor der DLW. Der Verband verfolgte das Ziel das kulturelle Leben in Bietigheim zu fördern.

Mit Schülerinnen und Schülern ihrer Gymnastik- und Tanzschule beteiligte Elsa Oehmichen sich an zahlreichen Veranstaltungen, wie Stadtjubiläen, Sommernachtsfesten im Schloss, Faschingsveranstaltungen und Schuleinweihungen. Unterricht in Gymnastik, Krankengymnastik und Heileurythmie blieben Teil von Oehmichens Tätigkeiten.

Bis zu ihrem 87. Lebensjahr lebte Elsa Oehmichen in Bietigheim und führte die Gymnastik- und Tanzschule. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Öschelbronn, wo sie 1994 starb.

Elsa Oehmichen wurde auf dem Friedhof St. Peter in Bietigheim-Bissingen beerdigt.

 

1: Elsa Oehmichen bei einer Aufführung zur 600-Jahr-Feier der Stadt Bietigheim 1964

2: Postkartenmotiv Elsa Oehmichen bei einer Faschingsaufführung 1937

3: Postkartenmotiv Oehmichens Schüler, Fasching 1937

4: Das Gebäude Löchgauer Straße 18 um 1975