Dreschmaschine und Dreschschuppen

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Juli und August sind die Erntemonate. Die Bauern hoffen auf trockenes Wetter für die Getreideernte, die in früheren Zeiten noch sehr viel anstrengender war als heute. Bevor es Mähdrescher gab, die das Getreide direkt auf den Feldern ernteten, mussten die Getreidegarben mit Dreschmaschinen ausgedroschen werden. Diese Dreschmaschinen standen im Dreschschuppen an der Enz, teilweise auch direkt bei den Bauern. Der heute noch bestehende Dreschschuppen am Viadukt wurde erst 1950 an dieser Stelle erbaut, vor dem Krieg war der Dreschschuppen weiter nördlich und näher an der Enz.

Dreschmaschine im Dreschschuppen an der Enz in den 1920er Jahren (Fotograf ist unbekannt); im Hintergrund sind die Kastanien des Festplatzes zu sehen.

Dreschmaschine in der Hindenburgstraße im August 1940, aufgenommen vom Fotograf Otto Kienzle.