Die Einweihung der Metterschule am 17.10.1949 als Ergänzung zu den Fotos vom letzten Montag.
Zahlreiche Zuschauer warten vor dem fahnengeschmückten Gebäude und Karl Mai, 1948 frisch gewählter Bürgermeister von Bietigheim, hält eine Rede. Das Gebäude (Farbstraße 15) gehörte ursprünglich zur Holzwarenfabrik Faber, die bis 1934 bestand. Es war seit 1936 in städtischem Besitz und diente vor dem Krieg als „Haus der Jugend“. Während des Krieges war es ein Lager für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, nach Kriegsende waren darin Heimatvertriebene untergebracht. 1948 wurde es zum Schulgebäude umgebaut. Bis 1958 war darin die Metterschule (Volksschule), dann wurden die Schüler aufgeteilt, auf die Hillerschule und die im Frühjahr 1959 eingeweihte Schule im Sand. Die sogenannte „Sonderschule“ (spätere Förderschule) war noch bis 1978 im Gebäude untergebracht, dann zog sie in den Schulkomplex im Aurain um. 1980-82 diente die Farbstraße 15 noch als Ausweichquartier für einige Klassen des Gymnasiums, bis dann am 4.6.1983 das „Jugendhaus Farbstraße“ eingeweiht wurde. 2012 wurde das Gebäude abgebrochen.

