Die Auwiesenbrücke

Detailbild
Detailbild
Detailbild
Detailbild
Detailbild

Die Auwiesenbrücke ist heute nicht mehr weg zu denken. Sie verbindet den alten historischen Kern der Stadt sowie die dazu gewachsenen Wohngebiete mit dem durch den Bahnhof schon lange industriell gewachsenen Teil, in dem sich mit der Zeit ebenso Wohngebiete entwickelt haben. Für viele führt der Weg nach Hause, zur Arbeit oder zum Einkaufen über die Auwiesenbrücke. Also wie war das damals im Dezember 1976, als die Auwiesenbrücke eingeweiht wurde?

Zunächst: Der Bau der Auwiesenbrücke war Teil des Baus der Südtangente und der B 27. Ziel waren kürzere Wege und Entlastung der Umgehungstraßen im Zusammenhang mit der Einrichtung der Fußgängerzone in der Altstadt als auch dem Einwohnerwachstum und Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Die Vorbereitungen und der Bau der Brücke begannen 1974/75. Bei der Einweihung schritt der Trommel- und Fanfarenzug Bissingen aus Richtung Geisinger Straße kommend voran, gefolgt von Oberbürgermeister a.D. List, der mit den damaligen Landtagsabgeordneten Späth und Weyrosta in einer Festkutsche über die Brücke fuhr. Mit einem Megafon bepackt hielt er laut Zeitungsberichten eine (zu aller Freude) sehr kurze Rede in Gedichtform. Zur Einweihung hatten sich tausende Menschen auf und um die Brücke versammelt. Die Feier war Teil des Fests „Lebendige Altstadt“ mit Ständen, Aufführungen, Stadtführungen, Karussell und einem zu einer Besenwirtschaft umfunktionierten Rathaus!

 

1 – 3: Fotos von der Baustellenbegehung durch den Technischen Ausschuss des Gemeinderats im Herbst 1975.

4: Die Altstadtansicht im April 1977 mit der Auwiesenbrücke, Fotograf: Alfred Drossel

5: Viele mögliche Modelle für den Fortlauf der Auwiesenbrücke wurden besprochen, das hier ist einer davon im September 1974, Fotograf: Alfred Drossel