Der Hirschbrunnen

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Zwischen den Wohnhäusern in der Grabenstraße, auf dem alten Gelände der Schumacher‘schen Fabrik steht seit 1994 der Hirschbrunnen. Auf unserem ersten Foto ist sein ursprünglicher Standort zu sehen, nämlich Ecke Pfarrstraße/Hauptstraße. Das Foto wurde um 1900 vom Winnender Fotografen Heinrich Weber geschossen. Rechts im Bild ist noch das Schild des Friseurgeschäfts Miorin zu sehen. Dieses Gebäude brannte mit zahlreichen anderen beim Stadtbrand 1921 nieder. Im Eckhaus am Hirschbrunnen (Hauptstraße 52) wohnte um 1900 Familie Jehle und links davon (Hauptstraße 54) hatte der Kaufmann Hermann Schneck seinen Laden für Bett-, Woll- und Weißwaren. Zweitweise betrieb er auch die Wirtschaft zum Hirsch in seinem Haus, um die dazugehörige Wirtschaftskonzession nicht zu verlieren. Mit zunehmendem Verkehr auf der Hauptstraße wurde der Hirschbrunnen im April 1926, also vor 100 Jahren, auf den Hillerplatz versetzt. Das dritte Foto entstand nach 1926 und zeigt den Hirschbrunnen an der Hillerschule. Als der große Turm der Grauen Pferde schließlich gebaut wurde, wich der Brunnen an seinen heutigen Standort.

1: Der Hirschbrunnen um 1900 an der Ecke Pfarrstraße/Hauptstraße.

2: Die Ecke Pfarrstraße/Hauptstraße heute.

3 und 4: Der Hirschbrunnen an der Hillerschule nach 1926 und 1981.

5: Der Hirschbrunnen in der Grabenstraße, 2026.